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Jetzt geht’s los … jetzt geht’s los …!

So soll der Wohnkomplex zur Wasserseite aussehen. Siegerentwurf des Büros Tim Hupe Architekten aus Hamburg.
Frank Lorenz
Im Innenhof des Wohnkomplexes
Projektentwickler Frank Lorenz präsentiert Wohnbebauung für die Harburger Schlossinsel

Erwähnt wird sie erstmals im Jahr 1135. Wer sie gegründet hat, ist nicht überliefert. Die „Horeburg“ – was „Burg im Sumpf“ heißt – ist die Keimzelle Harburgs. Von ihrem Standort auf der Schlossinsel aus entwickelte sich die Stadt Richtung Süden.

 

Wohnen konnte man hier bisher nur in einem Wirtschaftsflügel des ehemaligen Harburger Schlosses. Das Schloss selbst wurde zu Beginn der 70er-Jahre abgerissen. Seitdem steht einer lang ersehnten Stadtentwicklung zurück ans Wasser vor allem eines im Weg: Das Areal ist Hafengebiet, also nicht für eine Wohnbebauung vorgesehen. Und doch wird dem Thema von allen Seiten höchste Priorität zugeordnet. Quirliges Leben rund um die Uhr – eine der wesentlichen Voraussetzungen, um die Attraktivität des Standorts weiter zu steigern.

Jetzt geht’s endlich los. Ende des vergangenen Jahres präsentierte Projektentwickler Frank Lorenz einen Entwurf für eine Wohnbebauung im Norden der Schlossinsel. Die Provinzial Rheinland hat sich davon überzeugen lassen, dass sich ein langfristig angelegtes Engagement im Harburger Binnenhafen lohnt. Der Versicherungskonzern investiert 60 Millionen Euro.

Insgesamt entstehen 180 Wohnungen, auf Wunsch sogar mit eigenem Bootsanleger. Im späten Frühjahr soll dann der Weg endgültig frei sein und die Schlossinsel aus dem Hafengebiet entlassen werden. „Wenn alles gut läuft, werden die ersten Wohnungen im Mai 2012 bezugsfertig sein“, sagt Lorenz.

Den Unterschied im Vergleich zur Hafen-City macht für den Unternehmer vor allem die Lage am Ende einer Sackgasse aus. „Das ist kein Durchgangsgebiet, was die Wohnqualität erheblich steigert“, sagt Lorenz. Die Liste, in die sich Interessierte eintragen können, verlängert sich stetig. Vorfinden werden sie ebenfalls eine Tiefgarage und einen 20.000 Quadratmeter großen Park. Übrigens: Das Umbenennungsverfahren für die Bauhofstraße, die zum Gelände führt, läuft. Seinen Favoriten für den neuen Namen wird Lorenz allerdings kaum durchsetzen können. Eine Schlossallee gibt es leider schon in Wandsbek … (pen)