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HAI-Attacke auf den Klimawandel

"Shark"
"Shark"- städetbauliche Sensation aus dem channel hamburg
Klimawandel. Ein Wort, das bewegt. Und polarisiert. Lange hat es gedauert, bevor es in den Köpfen der Menschen angekommen ist. Begleitend zu den Szenarien für die kommenden Jahr-zehnte beginnt die Industrie Visionen zu entwickeln, wie man den zu erwartenden Auswirkungen begegnen kann. Das Bau-Unternehmen HC Hagemann präsentiert mit dem “Shark“ ein weltweit einmaliges Gebäude-Projekt, das in direktem Bezug auf den Klimawandel und erhöhte Anforderungen an Umweltschutztechnik entwickelt wurde.

Der „Shark“ ist eine städtebauliche Sensation – sowohl in der Form als auch durch den Einsatz klimaschonender Technologien. Ein Gebäude, mit dessen Hilfe die Möglichkeit der Adaptation an langfristig steigende Wasserstände untersucht werden soll. Nahezu unglaublich: Das siebengeschossige, etwa 37 Meter hohe Bürohaus steht direkt über dem Wasser auf Pfählen. Diese sind mit Konsolen für hydraulische Pressen ausgestattet, die bei Bedarf das ganze Gebäude anheben können. Die Technik hierfür ist heute im modernen Ingenieur- und Brückenbau schon gängiges Verfahren.

Es ist der erste architektonische Entwurf, den HC Hagemann-Inhaber Arne Weber selbst kreiert hat. Angeregt haben ihn dabei Lichtschächte über einer unterirdischen Wellness-Anlage in den Schweizer Alpen. Nicht nur das Erscheinungsbild in Form einer Haifischflosse ist spektakulär. Die komplette Südseite des Gebäudes ist mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet, die mit ihrer schuppenartigen Form an einen Fisch erinnert.    

Weitere Besonderheit ist eine Betonkernkühlung mit Kältegewinnung über eine Energiepfahlanlage. Durch diese Selbstversorgung mit regenerativen Energien ergibt sich eine CO2-Einsparung von etwa 70 Tonnen pro Jahr.

In Zeiten zunehmender Globalisierung stellt der „Shark“ die Speerspitze für ein Engagement von HC Hagemann im Bereich ökologisches Bauen dar. Das Vorzeige-Objekt wird am südlichen Ende des Ziegelwiesenkanals im Harburger Binnenhafen gebaut und die zukünftige Zentrale des Bau-Unternehmens sein. Anschließend soll es in Serie gehen und weltweit vermarktet werden. Und das nicht nur als Bürogebäude, sondern auch als Wohnhaus. (pen)