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Kommt die Uni in den Binnenhafen?

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Arne Weber schlägt vor einen Teil der Uni in den Harburger Binnenhafen zu legen.
Die Diskussion um den Standort der Hamburger Universität geht weiter: Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach plädiert für eine Verlagerung der Uni und sieht einen neuen Standort auf dem Kleinen Grasbrook als Lösung für die kommenden 100 Jahre. Ein Milliardenprojekt, dessen Auftakt laut Oberbaudirektor Jörn Walter allein 500 Millionen Euro verschlingen soll. Die Standortentscheidungen sind aus Sicht der Stadtentwicklung durchaus nachvollziehbar, sagt Arne Weber. Dennoch fordert der Harburger im Sinne einer langfristigen Neuordnung und unter Kostengesichtspunkten zu einer neuerlichen Diskussion auf:
1. Die Universität Hamburg braucht keinen neuen Standort, sie ist in den Stadteil Eimsbürrel glänzend eingebunden und könnte auch im laufenden Betrieb saniert werden.
2. Die HafenCity-Universität wird gebaut, aber nicht am Magdeburger Hafen, sondern im Harburger Binnenhafen.
Der geplante Standort in der HafenCity ist teuer und begrenzt, bietet keine Wachtumsmöglichkeiten. Im Harburger Binnenhafen dagegen gibt es ausreichend große Flächen für einen wachsenden Hochschulbetrieb. Dort können im Rähmen der laufenden Bauplanungen für die Schloßinsel auch Studentenwohnungen entstehen.
Die HafenCity braucht die HCU als Wachstumskatalysator nicht mehr, sie ist längst ein Erfolgsmodell geworden. Das für die HCU eingeplante Grundstück ist bei einer realisierbaren Bruttogeschlossfläche von 25.000m² rund 25 Mio. Euro wert- ein Filetstück, das die Stadt gut verkaufen kann. Vergleichbare Flächen im Binnenhafen sind gageben für etwa ein Viertel dieses Preises zu haben. Und spektakuläre Architektur in einmaliger Lage am Wasser kann man dort auch verwirklichen.