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"Jetzt hebt Harburg ab"

Allein im channel hamburg sind zwei Dutzend Airbus-Zulieferer angesiedelt
Von Wolfgang Becker

Harburg. Die Luftfahrtindustrie wird im Hamburger Süden immer stärker zur "Job-Maschine". Im Channel Hamburg (Harburger Binnenhafen) haben sich mittlerweile außer Airbus weitere zwei Dutzend Zulieferbetriebe angesiedelt. Laut Walter Birkhan, Projektleiter der Initiative Luftfahrtstandort Hamburg, nutzen diese Unternehmen in dem Harburger Hightech-Areal rund 33 000 Quadratmeter Bürofläche. Allein in den Channel-Gebäuden, die der Harburger Investor Arne Weber wie berichtet Ende 2006 größtenteils an die IVG Immobilien AG verkauft hat, sind 1500 Menschen tätig viele davon im Bereich der A380-Entwicklung.
Wie Birkhan den HAN weiter sagte, sind weitere Unternehmen aus dem Airbus-Umfeld in Hausbruch, in Bostelbek (hit-Technopark) und natürlich in Finkenwerder angesiedelt. Wie viele Menschen hier insgesamt für die Luftfahrtindustrie arbeiten, sei konkret noch nicht erhoben worden und auch schwer zu ermitteln. Birkhan: Diese Industrie spielt eine ganz besondere Rolle in Hamburg und gerade auch im Süden. Wir wissen heute, dass allein durch die A380 rund 4500 Jobs entstanden sind. Damit hat Airbus seine Zusage von 2000 direkten Arbeitsplätzen und weiteren 2000 Jobs bei Zulieferern mehr als erfüllt.
 Dass Harburg auch für andere Unternehmen immer interessanter wird, belegt die Ansiedlung des Deutschland-Vertriebs von MTU. Der Hersteller voDieselmotoren hat rund 700 Quadratmeter im Fleethaus gemietet.