Geschichte des channel hamburg
Der "channel hamburg" ist nicht auf Sand gebaut, sondern auf den Fundamenten von mehr als 900 Jahren Geschichte. Dort, wo einst Bischöfe und Herzöge Hof hielten, forschen heute Wissenschaftlerinnen und Ingenieure.
Die Lage am Fluss hat das Gesicht Harburgs im Laufe seiner
über 800-jährigen Geschichte stark geprägt. Zunächst schützte
die morastige Flussmarsch die Horeburg und die angrenzende
Siedlung vor Feinden. Später ermöglichte die Nähe zum Elbstrom
den Ausbau Harburgs zur Hafen- und Handelsstadt und war
nicht zuletzt ein Grund für die rasche und umfassende Industrialisierung
Harburgs. Diese vollzog sich ab der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts vor allem flussnah. Das ehemalige Stadtzentrum
rund um Schlossinsel und Schloßstraße wurde von riesigen
Industriebauten und viel befahrenen Verkehrsadern überformt.
Das städtische Leben fand südlich davon auf dem Geestrücken
statt und hatte kaum noch Beziehungen zum Wasser.
Mit dem wirtschaftlichen Strukturwandel, der seit den 1970er
Jahren einsetzte, wurde der Harburger Binnenhafen für die traditionellen
Industriezweige immer uninteressanter. Eine neue
Vision musste her: Sie wurde im Rahmen der Entwicklungsplanung
Harburger Binnenhafen zu Beginn der 1990er Jahre gefunden
und 1995 in einem Senatsbeschluss fixiert. Das Ziel ist
es nunmehr, auf dem Gebiet des Harburger Binnenhafens ein lebendiges Viertel zu schaffen, das durch eine „Mischung neuen Typs“
geprägt ist: Arbeiten, Wohnen und Freizeit sollen hier in Zukunft eine Einheit bilden. Dabei setzen die Planer auf den besonderen Reiz
des Wassers, das wieder zur prägenden Kraft für Harburg wird und in dem Begriff channel hamburg seinen sinnbildlichen Ausdruck findet.
Der channel hamburg verwandelt sich mehr und mehr in ein attraktives und lebendiges Stadtquartier, in dem gearbeitet und gelebt wird.
Dabei stehen traditionelle und neue Nutzungen, alte und moderne Architektur nicht in Konkurrenz, sondern in einem reizvollen Kontrast
zueinander.
www.channel-hamburg.de
Von der Burg über den Hafenstandort bis hin zum lebendigen Quartier
Eine kurze Chronologie
um 1135 Die Horeburg, die Burg im Sumpf, wird erstmals urkundlich
erwähnt. Sie wird in den folgenden Jahrhunderten
schwer umkämpft. Trotzdem kann sich entlang des Bohlenweges
zur Burg eine kleine Siedlung entwickeln, die
1297 das Stadtrecht erhält.
1527 Harburg wird Sitz einer Nebenlinie der Herzöge von
Braunschweig-Lüneburg. Die Burg wird zum Schloss. Unter der
Regentschaft von Herzog Otto I. und seinen Nachfolgern verdreifacht
sich die Einwohnerzahl von geschätzten 100 auf rund 300.
1644 Nach dem Tod des letzten Harburger Herzogs (1642)
ist der Weg frei für den Umbau der Schlossbefestigung zu einer
modernen sternförmigen Festungsanlage. Dem Festungsbau fällt
ein Teil der Bürgerstadt zum Opfer. Ein neues Stadtzentrum entsteht
südlich der Schloßstraße am Geestrand. Die Schloßstraße
bleibt Zentrum für den Warenumschlag. Bürgerstadt und Hafenbezirk
beginnen getrennte Wege zu gehen.
ab 1661 Ein Handelsvertrag festigt die Entwicklung Harburgs
zur Hafenstadt. Das Transportgewerbe wird für die nächsten 200
Jahre zum wichtigsten Wirtschaftszweig Harburgs.
1845-49 Die militärisch nicht mehr genutzte Festung mit ihren
Wassergräben wird zu einer modernen Hafenanlage umgewandelt
und erhält 1847 Anschluss an das Hannoversche Eisenbahnnetz.
Eine wichtige Voraussetzung für die Industrialisierung in Harburg.
1854 Harburg wird anders als Hamburg Mitglied des Deutschen
Zollvereins und damit zu einem begehrten Standort für die Hamburger
Industrie. Die in Harburg gefertigten Waren können zollfrei
auf dem deutschen Markt angeboten werden. Der Bezirk rund
um den Harburger Hafen wird zum blühenden Industriegebiet,
das auch die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges überdauert.
ab 1970 Die Wirtschaftskrise der 1970er Jahre sowie der wirtschaftliche
Strukturwandel gehen auch an Harburg nicht spurlos
vorüber. Mehr und mehr Betriebe schließen ihre Pforten, reduzieren
oder verlagern ihre Produktion. Teile des Harburger Binnenhafens
veröden.
1978 Mit dem Einzug der neu gegründeten Technischen Universität
Hamburg-Harburg (TUHH) in das ehemalige Verwaltungsgebäude
der Firma Thörl an der Harburger Schloßstraße
beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Harburger Binnenhafens.
Er läutet die Umwandlung von einem traditionellen
Industriestandort zu einem Zentrum moderner Dienstleistungsund
Technologieunternehmen ein. Die Praxisorientierung der
TUHH sowie eine enge Kooperation mit der Wirtschaft sorgen für
neue Impulse für die Ansiedelung von jungen Firmen aus den
IT-, Umwelt- und Biotechnologie-Branchen.
1990 Gründung des MAZ Mikroelektronik-Anwendungszentrum
Hamburg in unmittelbarer Nachbarschaft der Universität. Das
städtische Unternehmen MAZ hat als wirtschaftspolitisches
Instrument das Ziel, innovative Märkte im Bereich der Mikroelektronik
für den Wirtschaftsraum Hamburg zu erschließen.
MAZ gründet im Laufe der Zeit zehn Technologieunternehmen,
acht davon haben bis heute ihren Sitz im channel harburg. Diese
Ausgründungen sind die ersten von vielen weiteren Firmenansiedlungen
im channel.
1992 Die Immobilienentwicklung im channel harburg beginnt
mit der Konversion der ehemaligen Unilever-Seifenfabrik am
Schellerdamm und mit der Eröffnung des Edelrestaurants Marinas.
Investor für diese Maßnahme sowie ein Großteil der Projekte in
den Folgejahren ist die Hamburger Baufirma HC HAGEMANN
GmbH & Co.KG.
1994 Das MAZ bekommt ein neues Gebäude in der Harburger
Schloßstraße. Die zeitgemäße Architektur setzt neue Maßstäbe
im channel und fügt sich unkonventionell in die vorhandene Baustruktur
ein.
1995 Der ehemalige Palmspeicher wird zu einem Bürogebäude
mit Restaurant und Veranstaltungsflächen im Erdgeschoss
umgebaut.
1998 Mit dem Gebäude channel 1 für die aus dem MAZ ausgegründete
Firma bbcom wird der zweite Neubau im channel
harburg erstellt und vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg
zum Bauwerk des Jahres gewählt.
2000 Der Verein channel harburg e.V. wird als Interessensvertretung
ansässiger Firmen ins Leben gerufen. Zielsetzung ist,
unter der Dachmarke channel harburg die verschiedenen Aktivitäten
im Gebiet des Harburger Binnenhafens zu bündeln und
dabei auch die Hafen- und Industriebetriebe mit einzubeziehen.
Prioritäten: Standortmarketing, Knüpfung von Netzwerken und
die Ansiedlung neuer Unternehmen.
2002 Der channel tower, das neue Wahrzeichen für den
channel harburg und mit 75 m Höhe das höchste Gebäude südlich
der Elbe, wird eingeweiht und von den ersten Mietern bezogen.
2003 TuTech Innovation GmbH siedelt sich im Verbund mit
Hamburg Innovation GmbH im channel harburg an.
Die Dachmarke „channel harburg“ wird im Juli von der Mitgliederversammlung
des channel harburg e.V. geändert in „channel
hamburg“. Damit soll betont werden, dass der channel ein Hamburger
Stadtteil ist und mit dem Norden zusammenwächst, auch
im Sinne des Leitbildes der “Wachsenden Stadt".
Als weiteres herausragendes Gebäude im Binnenhafen wurde
der Kaispeicher fertig gestellt. Auch hier wurde ein für die Geschichte
des Hafens prägnantes Speichergebäude erhalten und
für neue Zwecke umgewandelt.
2003 Die Bauarbeiten an dem 14-stöckigen Bürogebäude,
Silo dauerten von 2001 bis 2003. Die Hamburger Aurelius Immobilien
AG war für den Umbau des Gewerbeobjektes in Harburger
Binnenhafen verantwortlich. Die Bruttogeschossfläche beträgt
15.750 m². Neben den Büroräumen sind auch Café, Restaurant
sowie Läden in dem Gebäude ansässig. Das Silo wurde 2006 im
Rahmen der Architektur Biennale Venedig als eine gelungene
Umsetzung für moderne Architektur ausgezeichnet.
2005 Gesellschafter der GmbH sind die Hamburger Hochschulen
sowie die TuTech, die auch den operativen Kern des
Transfer-Verbundes bildet. Im Bereich Wissenstransfer hat die
TuTech bundesweit Vorbild-Charakter.
2005 siedeln sich AIRBUS Deutschland und zahlreiche Zulieferer
des Flugzeugbaus in Hamburger Binnenhafen an
2006 Der Harburger Binnenhafen wird Teil des städtebaulichen
Projektes „Internationale Bauausstellung Hamburg 2013“ und soll
in den nächsten Jahren vom „Sprung über die Elbe“ profitieren.
Von einem Tornado-Unglück überschattet, werden in der Blohmstraße
drei weitere channel-Riegel von HC HAGEMANN errichtet.
Mit den Gebäuden channel 9-11 werden die erfolgreichen ökonomisch-
flexiblen dreistöckigen channel Bürogebäude fortgesetzt.
Ingenieurdienstleister und Zulieferer finden hier beste Voraussetzungen
mit direktem Anschluss ans AIRBUS-Netzwerk.
2007 Die IVG erwirbt einen Großteil der HC HAGEMANNImmobilien.
2008 Eine weitere Konversion im Harburger Binnenhafen
gelingt der Aurelius Immobilien AG mit der Fertigstellung des
Fleethauses im denkmalgeschützten Getreidespeicher am Schellerdamm.
Auf einer Bruttogeschossfläche von 5.573 m² haben
Büroflächen, eine Kindertagesstätte, Gastronomie und 284 PKW
Platz. Die moderne Ausstattung im Inneren des Gebäudes bildet
den direkten Kontrast zur denkmalgeschützten Fassade, der sich
wie ein roter Faden durch die Architektur im Harburger Binnenhafen
zieht. Das Fleethaus wurde mit dem zweiten Platz des
Architekturpreises 2008 „Zukunft im Bestand“ ausgezeichnet.
Mit dem „S18“ schließt die Aurelius Immobilien AG die Baulücke
zwischen dem Silo und den channel 5-7 am Schellerdamm. Das
neu errichtete Bürogebäude bietet insgesamt 2.000 m² auf sechs
Etagen mit einer spektakulären durchgängigen Treppe.
2009 Durch die aufwendige Restaurierung der beiden Unternehmer-
Villen aus dem 19. Jahrhundert erwacht die Blohmstraße
zu neuem Leben: Mit Thyssen Krupp Industrieservice in der Villa
Lengemann und dem nationalen Forschungszentrum für Luftund
Raumfahrt in der Villa Lammerich haben die beiden Schmuckstücke
renommierte Mieter gefunden.
Die HC HAGEMANN construction group lässt die ehemalige Schmirgelfabrik
in neuem Glanz erscheinen und bezieht dort eine moderne
Firmenzentrale auf 7.000 m² in historischer Bausubstanz. Mit der
Instandsetzung der historischen Gebäude in der Blohmstraße
setzt sich die Erfolgsgeschichte des Harburger Binnenhafens fort.
2010 Die Harburger Schlossinsel wird aus dem Hafengebiet
entlassen. Der Startschuss für das Projekt „Wohnen am Wasser“
fällt. Bis 2012 sollen insgesamt 180 moderne Wohnungen auf
der Schlossinsel direkt am Wasser entstehen. Lorenz + Partner
plant für die Provinzial Rheinland das zukunftsorientierte Wohnprojekt
„Balance Bay“.
channel hamburg e.V.
Harburger Schloßstraße 6-12, 21079 Hamburg
Tel. 040-766296120, E-Mail: info@channel-hamburg.de
www.channel-hamburg.de
In Zusammenarbeit mit dem Helms-Museum.
über 800-jährigen Geschichte stark geprägt. Zunächst schützte
die morastige Flussmarsch die Horeburg und die angrenzende
Siedlung vor Feinden. Später ermöglichte die Nähe zum Elbstrom
den Ausbau Harburgs zur Hafen- und Handelsstadt und war
nicht zuletzt ein Grund für die rasche und umfassende Industrialisierung
Harburgs. Diese vollzog sich ab der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts vor allem flussnah. Das ehemalige Stadtzentrum
rund um Schlossinsel und Schloßstraße wurde von riesigen
Industriebauten und viel befahrenen Verkehrsadern überformt.
Das städtische Leben fand südlich davon auf dem Geestrücken
statt und hatte kaum noch Beziehungen zum Wasser.
Mit dem wirtschaftlichen Strukturwandel, der seit den 1970er
Jahren einsetzte, wurde der Harburger Binnenhafen für die traditionellen
Industriezweige immer uninteressanter. Eine neue
Vision musste her: Sie wurde im Rahmen der Entwicklungsplanung
Harburger Binnenhafen zu Beginn der 1990er Jahre gefunden
und 1995 in einem Senatsbeschluss fixiert. Das Ziel ist
es nunmehr, auf dem Gebiet des Harburger Binnenhafens ein lebendiges Viertel zu schaffen, das durch eine „Mischung neuen Typs“
geprägt ist: Arbeiten, Wohnen und Freizeit sollen hier in Zukunft eine Einheit bilden. Dabei setzen die Planer auf den besonderen Reiz
des Wassers, das wieder zur prägenden Kraft für Harburg wird und in dem Begriff channel hamburg seinen sinnbildlichen Ausdruck findet.
Der channel hamburg verwandelt sich mehr und mehr in ein attraktives und lebendiges Stadtquartier, in dem gearbeitet und gelebt wird.
Dabei stehen traditionelle und neue Nutzungen, alte und moderne Architektur nicht in Konkurrenz, sondern in einem reizvollen Kontrast
zueinander.
www.channel-hamburg.de
Von der Burg über den Hafenstandort bis hin zum lebendigen Quartier
Eine kurze Chronologie
um 1135 Die Horeburg, die Burg im Sumpf, wird erstmals urkundlich
erwähnt. Sie wird in den folgenden Jahrhunderten
schwer umkämpft. Trotzdem kann sich entlang des Bohlenweges
zur Burg eine kleine Siedlung entwickeln, die
1297 das Stadtrecht erhält.
1527 Harburg wird Sitz einer Nebenlinie der Herzöge von
Braunschweig-Lüneburg. Die Burg wird zum Schloss. Unter der
Regentschaft von Herzog Otto I. und seinen Nachfolgern verdreifacht
sich die Einwohnerzahl von geschätzten 100 auf rund 300.
1644 Nach dem Tod des letzten Harburger Herzogs (1642)
ist der Weg frei für den Umbau der Schlossbefestigung zu einer
modernen sternförmigen Festungsanlage. Dem Festungsbau fällt
ein Teil der Bürgerstadt zum Opfer. Ein neues Stadtzentrum entsteht
südlich der Schloßstraße am Geestrand. Die Schloßstraße
bleibt Zentrum für den Warenumschlag. Bürgerstadt und Hafenbezirk
beginnen getrennte Wege zu gehen.
ab 1661 Ein Handelsvertrag festigt die Entwicklung Harburgs
zur Hafenstadt. Das Transportgewerbe wird für die nächsten 200
Jahre zum wichtigsten Wirtschaftszweig Harburgs.
1845-49 Die militärisch nicht mehr genutzte Festung mit ihren
Wassergräben wird zu einer modernen Hafenanlage umgewandelt
und erhält 1847 Anschluss an das Hannoversche Eisenbahnnetz.
Eine wichtige Voraussetzung für die Industrialisierung in Harburg.
1854 Harburg wird anders als Hamburg Mitglied des Deutschen
Zollvereins und damit zu einem begehrten Standort für die Hamburger
Industrie. Die in Harburg gefertigten Waren können zollfrei
auf dem deutschen Markt angeboten werden. Der Bezirk rund
um den Harburger Hafen wird zum blühenden Industriegebiet,
das auch die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges überdauert.
ab 1970 Die Wirtschaftskrise der 1970er Jahre sowie der wirtschaftliche
Strukturwandel gehen auch an Harburg nicht spurlos
vorüber. Mehr und mehr Betriebe schließen ihre Pforten, reduzieren
oder verlagern ihre Produktion. Teile des Harburger Binnenhafens
veröden.
1978 Mit dem Einzug der neu gegründeten Technischen Universität
Hamburg-Harburg (TUHH) in das ehemalige Verwaltungsgebäude
der Firma Thörl an der Harburger Schloßstraße
beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte des Harburger Binnenhafens.
Er läutet die Umwandlung von einem traditionellen
Industriestandort zu einem Zentrum moderner Dienstleistungsund
Technologieunternehmen ein. Die Praxisorientierung der
TUHH sowie eine enge Kooperation mit der Wirtschaft sorgen für
neue Impulse für die Ansiedelung von jungen Firmen aus den
IT-, Umwelt- und Biotechnologie-Branchen.
1990 Gründung des MAZ Mikroelektronik-Anwendungszentrum
Hamburg in unmittelbarer Nachbarschaft der Universität. Das
städtische Unternehmen MAZ hat als wirtschaftspolitisches
Instrument das Ziel, innovative Märkte im Bereich der Mikroelektronik
für den Wirtschaftsraum Hamburg zu erschließen.
MAZ gründet im Laufe der Zeit zehn Technologieunternehmen,
acht davon haben bis heute ihren Sitz im channel harburg. Diese
Ausgründungen sind die ersten von vielen weiteren Firmenansiedlungen
im channel.
1992 Die Immobilienentwicklung im channel harburg beginnt
mit der Konversion der ehemaligen Unilever-Seifenfabrik am
Schellerdamm und mit der Eröffnung des Edelrestaurants Marinas.
Investor für diese Maßnahme sowie ein Großteil der Projekte in
den Folgejahren ist die Hamburger Baufirma HC HAGEMANN
GmbH & Co.KG.
1994 Das MAZ bekommt ein neues Gebäude in der Harburger
Schloßstraße. Die zeitgemäße Architektur setzt neue Maßstäbe
im channel und fügt sich unkonventionell in die vorhandene Baustruktur
ein.
1995 Der ehemalige Palmspeicher wird zu einem Bürogebäude
mit Restaurant und Veranstaltungsflächen im Erdgeschoss
umgebaut.
1998 Mit dem Gebäude channel 1 für die aus dem MAZ ausgegründete
Firma bbcom wird der zweite Neubau im channel
harburg erstellt und vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg
zum Bauwerk des Jahres gewählt.
2000 Der Verein channel harburg e.V. wird als Interessensvertretung
ansässiger Firmen ins Leben gerufen. Zielsetzung ist,
unter der Dachmarke channel harburg die verschiedenen Aktivitäten
im Gebiet des Harburger Binnenhafens zu bündeln und
dabei auch die Hafen- und Industriebetriebe mit einzubeziehen.
Prioritäten: Standortmarketing, Knüpfung von Netzwerken und
die Ansiedlung neuer Unternehmen.
2002 Der channel tower, das neue Wahrzeichen für den
channel harburg und mit 75 m Höhe das höchste Gebäude südlich
der Elbe, wird eingeweiht und von den ersten Mietern bezogen.
2003 TuTech Innovation GmbH siedelt sich im Verbund mit
Hamburg Innovation GmbH im channel harburg an.
Die Dachmarke „channel harburg“ wird im Juli von der Mitgliederversammlung
des channel harburg e.V. geändert in „channel
hamburg“. Damit soll betont werden, dass der channel ein Hamburger
Stadtteil ist und mit dem Norden zusammenwächst, auch
im Sinne des Leitbildes der “Wachsenden Stadt".
Als weiteres herausragendes Gebäude im Binnenhafen wurde
der Kaispeicher fertig gestellt. Auch hier wurde ein für die Geschichte
des Hafens prägnantes Speichergebäude erhalten und
für neue Zwecke umgewandelt.
2003 Die Bauarbeiten an dem 14-stöckigen Bürogebäude,
Silo dauerten von 2001 bis 2003. Die Hamburger Aurelius Immobilien
AG war für den Umbau des Gewerbeobjektes in Harburger
Binnenhafen verantwortlich. Die Bruttogeschossfläche beträgt
15.750 m². Neben den Büroräumen sind auch Café, Restaurant
sowie Läden in dem Gebäude ansässig. Das Silo wurde 2006 im
Rahmen der Architektur Biennale Venedig als eine gelungene
Umsetzung für moderne Architektur ausgezeichnet.
2005 Gesellschafter der GmbH sind die Hamburger Hochschulen
sowie die TuTech, die auch den operativen Kern des
Transfer-Verbundes bildet. Im Bereich Wissenstransfer hat die
TuTech bundesweit Vorbild-Charakter.
2005 siedeln sich AIRBUS Deutschland und zahlreiche Zulieferer
des Flugzeugbaus in Hamburger Binnenhafen an
2006 Der Harburger Binnenhafen wird Teil des städtebaulichen
Projektes „Internationale Bauausstellung Hamburg 2013“ und soll
in den nächsten Jahren vom „Sprung über die Elbe“ profitieren.
Von einem Tornado-Unglück überschattet, werden in der Blohmstraße
drei weitere channel-Riegel von HC HAGEMANN errichtet.
Mit den Gebäuden channel 9-11 werden die erfolgreichen ökonomisch-
flexiblen dreistöckigen channel Bürogebäude fortgesetzt.
Ingenieurdienstleister und Zulieferer finden hier beste Voraussetzungen
mit direktem Anschluss ans AIRBUS-Netzwerk.
2007 Die IVG erwirbt einen Großteil der HC HAGEMANNImmobilien.
2008 Eine weitere Konversion im Harburger Binnenhafen
gelingt der Aurelius Immobilien AG mit der Fertigstellung des
Fleethauses im denkmalgeschützten Getreidespeicher am Schellerdamm.
Auf einer Bruttogeschossfläche von 5.573 m² haben
Büroflächen, eine Kindertagesstätte, Gastronomie und 284 PKW
Platz. Die moderne Ausstattung im Inneren des Gebäudes bildet
den direkten Kontrast zur denkmalgeschützten Fassade, der sich
wie ein roter Faden durch die Architektur im Harburger Binnenhafen
zieht. Das Fleethaus wurde mit dem zweiten Platz des
Architekturpreises 2008 „Zukunft im Bestand“ ausgezeichnet.
Mit dem „S18“ schließt die Aurelius Immobilien AG die Baulücke
zwischen dem Silo und den channel 5-7 am Schellerdamm. Das
neu errichtete Bürogebäude bietet insgesamt 2.000 m² auf sechs
Etagen mit einer spektakulären durchgängigen Treppe.
2009 Durch die aufwendige Restaurierung der beiden Unternehmer-
Villen aus dem 19. Jahrhundert erwacht die Blohmstraße
zu neuem Leben: Mit Thyssen Krupp Industrieservice in der Villa
Lengemann und dem nationalen Forschungszentrum für Luftund
Raumfahrt in der Villa Lammerich haben die beiden Schmuckstücke
renommierte Mieter gefunden.
Die HC HAGEMANN construction group lässt die ehemalige Schmirgelfabrik
in neuem Glanz erscheinen und bezieht dort eine moderne
Firmenzentrale auf 7.000 m² in historischer Bausubstanz. Mit der
Instandsetzung der historischen Gebäude in der Blohmstraße
setzt sich die Erfolgsgeschichte des Harburger Binnenhafens fort.
2010 Die Harburger Schlossinsel wird aus dem Hafengebiet
entlassen. Der Startschuss für das Projekt „Wohnen am Wasser“
fällt. Bis 2012 sollen insgesamt 180 moderne Wohnungen auf
der Schlossinsel direkt am Wasser entstehen. Lorenz + Partner
plant für die Provinzial Rheinland das zukunftsorientierte Wohnprojekt
„Balance Bay“.
channel hamburg e.V.
Harburger Schloßstraße 6-12, 21079 Hamburg
Tel. 040-766296120, E-Mail: info@channel-hamburg.de
www.channel-hamburg.de
In Zusammenarbeit mit dem Helms-Museum.