Kultur statt Schüttgut
Er hat sein Geld verdient. 8,5 Millionen Tonnen Güter wurden mit ihm umgeschlagen – im Wesentlichen Schüttgut per Greifschaufel. Mittlerweile ist der ehemalige Mulch-Kran am Lotsekai in die Liste der Denkmäler Hamburgs aufgenommen. Nun wird er für die geplante Nutzung als Kultur-Kran saniert.
Seniorchefin Hannelore Mulch hatte den Kran nach Vermittlung durch das Denkmalschutzamt für den symbolischen Preis von 1,19 Euro an die KulturWerkstatt Harburg übergeben. Dank der Unterstützung der Stadtplaner des Bezirks Harburg und dem Denkmalschutzamt in der Behörde Kultur, Sport und Medien konnten Bundesmittel in Höhe von rund 50.000 Euro aus dem Programm des städtebaulichen Denkmalschutzes akquiriert werden. Ergänzt werden die Mittel um den gleichen Betrag an Eigenleistungen der KulturWerkstatt sowie Spenden und Sachmittel. Der Kran soll künftig für Besichtigungen geöffnet werden. Außerdem werden Schau-Kranungen durchgeführt. Darüber hinaus ist vorgesehen, das Objekt für kulturelle Veranstaltungen und als Café zu nutzen. (pen)